Edition Briefe von Jean Paul Korrespondenz

Von Jean Paul an Rosalie Sophie Marie von Feuchtersleben. Weimar, 10. Februar 1800.

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[ Weimar, 10. Febr. 1800 ]
291,21

— Warum war ich nicht bei der seeligen Szene als so schöne Herzen,
so liebende und geliebte Seelen sich wiederfanden wie in einer Ewigkeit
und als sie sich umarmten und verstumten und weinten und seelig
waren und gros. Ach ich hätte auch nichts gehabt als Thränen und291,25
niemand danken können ausser dem, der das stumme Herz und seinen
Dank vernimt.

Zitierhinweis

Von Jean Paul an Rosalie Sophie Marie von Feuchtersleben. Weimar, 10. Februar 1800. In: Digitale Neuausgabe der Briefe von Jean Paul in der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), überarbeitet von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018). In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. Herausgegeben im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018–). URL: http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=III_396


XML/TEI-Dokument

Textgrundlage
D: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 3. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1959. Briefnr.: 401. Seite(n): 291 (Brieftext) und 493 (Kommentar). Konkordanzen Druck-Digitale Edition

Kommentar (der gedruckten Ausgabe)
Siglen

K (nach Nr. 397): Mutter 10 Feb. i: Denkw. 2,241. A: IV. Abt., III.1, Nr. 325.

Ernestine von Beck hatte im IV. Abt. (Br. an J. P.), III.2, Nr. 310 die rührende Szenebeim Eintreffen von Jean Pauls Brief (Nr. 388) geschildert: wie Karolinekniend die sitzende Mutter umfaßt und laut um ihren Segen angeflehthabe, beide vor Tränen nur stammeln können usw.