Edition Briefe von Jean Paul Korrespondenz

Von Jean Paul an Wilhelmine Uthe-Spazier. Bayreuth, 21. Juni 1822.

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[ Bayreuth,21. Juni 1822 ]
189,2

Ich hätte dir beinahe unterwegs geschrieben, weil man gerade dann
an den Abschied am meisten denkt, wenn man gar keinen genommen. —
... Dein Herz belohne dich selber durch ruhigeres Schlagen für die189,5
Gegenwart, und noch mehr für die Vergangenheit.

Zitierhinweis

Von Jean Paul an Wilhelmine Uthe-Spazier. Bayreuth, 21. Juni 1822. In: Digitale Neuausgabe der Briefe von Jean Paul in der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), überarbeitet von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018). In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. Herausgegeben im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018–). URL: http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=VIII_311


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Textgrundlage
D: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 8. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1955. Briefnr.: 315. Seite(n): 189 (Brieftext) und 389 (Kommentar). Konkordanzen Druck-Digitale Edition

Kommentar (der gedruckten Ausgabe)
Siglen

K: Mina [aus Minona] Spazier 21. Jun. A: IV. Abt., VIII, Nr. 189.

Vgl. II. Abt., V, 88, Nr. 201: „Die Person erinnert sich unserer süsserund länger, wenn sie sich noch einen Abschied versprach und ihn entbehren mußte.“ — Nach A enthielt der Brief noch Grüße an viele Dresdnerund eine Erwähnung Uthes.