Hinweis zur mobile-Version:
Bitte beachten Sie, dass Brieftexte und Kommentare auf Medium und Large Screen-Devices optimal dargestellt werden, während eine responsive Darstellung des Textes auf Small Screen-Devices durch die Beibehaltung des Zeilenumbruchs beeinträchtigt ist.



[ Weimar, 29. Dez. 1798 ]
136,13
Fein- und wund-nervig — Ich werfe Asche auf meine Flammen,
weil andere die von Morgen bis Abend fortglühende Lebenswärme136,15
für Feuerwerk zu [ihren] Ehren halten. — Sie handeln als gäb’ es
lauter Ebenbilder und denken als gäb’ es kaum Kopien. Ich wil nur
Ihre Schmerzen, nicht Ihre Meinungen bestreiten.

K: 29 Dec. Berlepsch. B: IV. Abt., III.1, Nr. 116. A: IV. Abt., III.1, Nr. 138.
Emilie hatte sich über die geringe Herzlichkeit von Jean Pauls Brief (Nr. 154) beklagt. Sie hatte sich am 26. November ein Flechtgewächs operieren lassen und war noch bettlägerig. Nach A wies Jean Paul sie auf ein in Archenholz’ Minerva (Dez. 1798) erschienenes Fragment aus Mallet du Pans Buch über die Schweizer Revolution hin; vgl. zu Nr. 75.

Erwähnungen im Kommentar:

Personen
Werke

Textgrundlage:

177. An Emilie von Berlepsch in Leipzig. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 3. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1959.

Seite(n): 136 (Brieftext); 438 (Kommentar).
Zur Konkordanzliste aller Bände


Zitierempfehlung:

An Emilie von Berlepsch. Weimar, 29. Dezember 1798. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=III_177 >


Zum XML/TEI-file des Briefes