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[ Leipzig, 30. Nov. 1797 ]
18,22
Ich nehme das Geschenk einer heitern hellen Stunde an der Schwelle
des düstern Dezembers mit Freuden an, ob ich gleich am Tanz keinen
andern Antheil als den mit den Augen nehmen und das fremde Ver18,25
gnügen nur geniessen nicht vermehren kan. Der Himmel nehme aus
Ihrem Leben alle November und Dezember und gebe dafür Sommer
monate.

K: Md. Stoll 30 Nov.
Vgl. 8,8 –15, 21,7 –9, 23,18 –20. Der Leipziger Adreßkalender auf 1797 nennt einen Kaufmann Johann Heinrich Stoll, Grimmaische Gasse Nr. 5.

Textgrundlage:

18. An Frau Stoll in Leipzig. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 3. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1959.

Seite(n): 18 (Brieftext); 392 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Johann Heinrich Stoll Stoll. Leipzig, 30. November 1797. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=III_18 >


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