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[ Weimar, 15. April 1799
181,5
Möge die Zeit Ihre Guirlande in ein Feston für Sie verwandeln.
Um die schöne Seele zu finden, die einen so holden Schatten wirft.
Auf Ihrer Gestalt wohnt ein Ernst, der die Narbe des Schmerzes zu
sein scheint — möge Ihre Gegenwart keine andere Spuren zurüklassen
als frohe vol Blumen.181,10

K (nach Nr. 240): Carol. v. Feuchtersleb. d. 15 Apr. i: Denkw. 2,231 ×.
Vgl. 193,20 f. Nach Campes Wörterbuch zur Erklärung und Verdeut schung fremder Ausdrücke (1813), S. 316, „sind Guirlande und Feston dadurch unterschieden, daß jenes ein Gewinde von Blumen, dieses hin gegen von Blättern und Früchten bedeutet“. — Der Brief enthielt wahr scheinlich das Versprechen eines baldigen Besuchs in Hildburghausen.

Textgrundlage:

243. An Karoline von Feuchtersleben. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 3. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1959.

Seite(n): 181 (Brieftext); 454 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Caroline Henriette Susanne Friederike von Feuchtersleben. Weimar, 15. April 1799. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=III_243 >


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