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[ Weimar, 11. Mai 1799
191,10
Das geschriebne Wort, gleichsam aus Dinte gemacht, frisset sich
tiefer und härter ein als das gesprochne, das sich in jedem nächsten
mildern kan. — Und hat Sie der Hof gestohlen, so mus er Sie als
ein ihm nicht gehöriges Gut den andern Tag wieder zurükgeben — Ein
Herz, das Ihrem wenn nicht gleich doch ähnlich ist — der weichen [?],191,15
aber zu weichen Car[oline].

K: Feuchtersleb. 11 Mai. i: Denkw. 2,231×. 191 , 13 mildern] davor gestr. linde[rn]
Jedenfalls Ankündigung des bevorstehenden Besuchs.

Textgrundlage:

260. An Karoline von Feuchtersleben. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 3. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1959.

Seite(n): 191 (Brieftext); 457 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Caroline Henriette Susanne Friederike von Feuchtersleben. Weimar, 11. Mai 1799. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=III_260 >


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