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[ Weimar, 11. Nov. 1799. Montag]
255,2
Den heutigen Wolkenhimmel hätte ein Blätgen zertheilt: warum
kam es nicht? — Auguste hat in diesem Herbst ihren Frühling, ihr
Herz liegt wärmend und gewärmt an fremden Herzen. — Wie wird255,5
die Zeit mit abgeschnittenen Flügeln zum Mitwoch kriechen, wo deine
Blätter wie verwehte Blütenblätter mir wieder den Maitag bringen.
Du hast eine Seele, in die deine überfliesset.

K: C. Feuchtersl. 11 Nov. i: Denkw. 2,236×. A: s. Nr. 263.

Textgrundlage:

345. An Karoline von Feuchtersleben. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 3. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1959.

Seite(n): 255 (Brieftext); 479 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Caroline Henriette Susanne Friederike von Feuchtersleben. Weimar, 11. November 1799. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=III_345 >


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