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[ Weimar, 12. Dez. 1799 ]
260,16
Ich wil uns die platte Magensache gleich vorn auf der Briefschwelle
vom Halse schaffen, damit wir ein vernünftigeres Wort reden können
als dieses: wo hat nämlich Müller seinen Kopf, seine Ehre etc. kurz
sein Bier und mein Fas? — Ich wil es beschwören, daß ich mich nach260,20
Gotha sehne, d. h. in ein das[elbst] Ihnen wohlbekantes Haus. Wie
hold wird der erste Abend, aus lauter Auror[as] Röthe gemacht,
vorüberziehen — Und wär’ ich dabei, so umarmt’ ich die Umarmenden.
— Nachschrift. Gute liebe holde Auguste.

K: Die Schlichtegrol 12 Dec. A: IV. Abt., III.2, Nr. 284. 260,21 vielleicht dasiges
Vgl. zu Nr. 298. In A heißt es noch: „Ach nur allzu wahr haben Sie gesagt, die Chausseen sind mehr für die Männer von Weimar als für die Weiber von Gotha gemacht ... Unserm guten Mahler [Lastik] haben Sie Unrecht gethan, wenn Sie ihm zugetraut haben, daß er ohne Abschied von Gotha weggehn würde ... Sein letzter Besuch war der interessanteste von allen, denn er kam ja von Ihnen.“

Erwähnungen im Kommentar:

Personen

Textgrundlage:

361. An Auguste Schlichtegroll. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 3. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1959.

Seite(n): 260 (Brieftext); 482 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Auguste Schlichtegroll. Weimar, 12. Dezember 1799. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=III_361 >


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