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[ Berlin, 29. Mai 1800
337,7
Indem ich meinen Dank für die gestrige Freude und meine Bitte um
Vergebung der gestrigen Flucht wiederhole, mus ich die um eine neue
dazusezen. Durch ein sonderbares Geschik bin ich zweimal im Falle,337,10
Ihre Güte entbehren zu müssen. Für morgen bin ich durch Ihre ge
krönte Charis, die Königin, entschuldigt, der ich den Titan dedizieret
und die heute den Brief an mich geschrieben, der morgen meine Reise
nach Potsdam veranlast. Leben Sie froh! —

Richter
337,15

J: Jugenderinnerungen von Gustav Parthey, Berlin 1871, 2. Teil, S. 274. (Parthey war Nicolais Enkel.)
Vgl. 345,30 f., 347,18 , 369,34 . Datiert nach IV. Abt. (Br. an J. P.), III.2, Nr. 384.

Textgrundlage:

*472a. An Friedrich Nicolai in Berlin. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 3. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1959.

Seite(n): 337 (Brieftext); 512 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Christoph Friedrich Nicolai. Berlin, 29. Mai 1800. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=III_472a >


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