Hinweis zur mobile-Version:
Bitte beachten Sie, dass Brieftexte und Kommentare auf Medium und Large Screen-Devices optimal dargestellt werden, während eine responsive Darstellung des Textes auf Small Screen-Devices durch die Beibehaltung des Zeilenumbruchs beeinträchtigt ist.



[ Hof, 8. (?) Juni 1795 ]
92,13
Dein Brief hat sich wie eine warme Wolke niedergelassen und
mich getränkt. — durch die Schreibfinger sehen — Umgus der Ge92,15
bilde — Das Romantische, d. h. eine ausserordentliche höhere Art zu
handeln mus durch die gewöhnliche, die sich zu jener verhält wie
Postulat 〈Axiom〉 zu Hypothese 〈Korollarium〉 motiviert und ver
mittelt sein, es darf weniger als Baugrund oder Baugerüste denn als
Architrab, Verkröpfung oder Platforme vorkommen.92,20


K (nach Nr. 120): Wernlein — A: IV. Abt., II, Nr. 64. 92,15f. vielleicht des Gebildes
Datiert nach dem vorigen; vielleicht der Schluß von Nr. 118.

Textgrundlage:

126. An Wernlein in Neustadt a. d. Aisch. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 2. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1958.

Seite(n): 92 (Brieftext); 419 (Kommentar).
Zur Konkordanzliste aller Bände


Zitierempfehlung:

An Friedrich Wernlein. Hof, 8. Juni 1795. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=II_126 >


Zum XML/TEI-file des Briefes