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[ Hof, 9. Juli 1795 ]
98,2
Auch folgt beischlüslich und einballierend mein neues Ding für die
Fürstin. Ich bitte dich noch einmal, die schöngeschriebne Auflage zuerst
zu lesen. Die Fetflecken hinten sind von einer lesenden Hand; nur die98,5
magern sind von der schreibenden. — Du must nur bedenken, daß es
recht schwer ist, Dichterei, Lob und Wahrheit auf einmal anzubringen.
Übrigens wust’ ich schon damals, daß der Ton darin für erhabne Leute
wie die Fürstin nicht passe, bei denen nichts anders erhaben sein darf.

H: Berlin JP. Präsentat: den 9 Jul. 95. K (nachtr. im 4. Briefbuch nach Nr. 128) ohne Überschrift. J: Nachlaß 4,260 ×.
Vgl. 94 , 20–22 .

Textgrundlage:

136. An Christian Otto. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 2. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1958.

Seite(n): 98 (Brieftext); 422 (Kommentar).
Zur Konkordanzliste aller Bände


Zitierempfehlung:

An Christian Otto. Hof, 9. Juli 1795. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=II_136 >


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