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[ Hof, 10. Juli 1795 ]
98,11
Das Schiksal decke die Pfirsichblüten Ihrer Freude gegen die
Fröste des Lebens zu — Ihre obwol ungesehene Gestalt wird in
meinem Herzen unter den geliebten stehen. Wenn Sie neue biogra
phische Seidenraupeneier — wie Piemont[esische] — ausbrüten 98,15
wollen — ich lege (es bedarf nur 2 Vokales) den Blütenstaub meines
Geistes in Ihre pflegende Hand.

K (nach Nr. 140): Mazdorf 10 July. A: IV. Abt., II, Nr. 47. 98 , 12 ihrer
Anscheinend nicht Antwort auf Matzdorffs Brief vom 4. Juli, vgl. Nr. 141. Wie aus A hervorgeht, teilte Jean Paul hier mit, daß er sein neuestes Werk (Fixlein) einem andern Verleger (Lübeck) gegeben habe, entschuldigte dies damit, daß Matzdorff auf seinen Antrag in Nr. 98† nicht reagiert habe, und bot als Ersatz ein neues Werk an, vgl. Nr. 151†. 98,15 Vgl. die Notiz in Jean Pauls Exzerpten: „Die Weiber in Piemont tragen oft zum Ausbrüten Samen oder Eier von Seidenraupen im Busen.“

Erwähnungen im Kommentar:

Personen
Werke Jean Pauls

Textgrundlage:

137. An Matzdorff in Berlin. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 2. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1958.

Seite(n): 98 (Brieftext); 422 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Carl August Matzdorff. Hof, 10. Juli 1795. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=II_137 >


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