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[ Hof, 28. Juli 1795 ]
102,24
Auf dieses Visittenblat von Brief kan ich nichts sezen als das Ver102,25
sprechen eines Briefs, da der Jahrmarkt und der Wagen mir die Zeit
nimt. — daß Sie mehr Bücher verleihen als lesen, weil man selten so
viel geistige Gesundheit aus ihnen holt als man ihnen körperliche auf
opfert.

K (nach Nr. 149): Münch 28 July.
Joh. Gottlieb Münch, geb. 1774 in Bayreuth, 1794—96 dort als Schriftsteller ansässig (Fikenscher), Verf. des 80,24† genannten Romans, gest. 1837 als Hofprediger in Stuttgart. Vgl. 103,28. Der Jahrmarkt begann in Hof am Montag nach Jakobi, also am 27. Juli 1795, und dauerte eine Woche. Wagen = Postwagen?

Textgrundlage:

146. An Joh. Gottlieb Münch in Bayreuth. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 2. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1958.

Seite(n): 102 (Brieftext); 423 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Johann Gottlieb Münch. Hof, 28. Juli 1795. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=II_146 >


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