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[ Hof, 31. Jul. 1795. Freitag]
103,2
Mir ist heute als wärs Winter, nicht aus Mangel an Wärme
sondern an Holz. Kurz ich bitte dich um ⅛ Klafter für Geld und diese
guten Worte. Jeden Tag dieser Woche stand mein Bruder am Thore 103,5
als Käufer; und das war die einzige Sache, die auf dem Jahrmarkt
nicht zu haben war. Mit dem Achtel langen wir bis zum Donnerstag.
Aus der Holzflösse des Postmeisters mag ich nichts, weil ich nicht weis,
hat er die vorige ½ Klafter angeschlagen oder nicht. Wird dirs nur im
mindesten beschwerlich: so hab ich immer noch den Herold im Hinter- 103,10
halt. Schlüslich übermache hier den Bestand.

H: Berlin JP. Präsentat: den 31 Jul. 95.
Am Donnerstag war in Hof Holzmarkt, vgl. Nr. 225 und 496. Post meister: Wirth, vgl. Bd. I, Nr. 295.

Textgrundlage:

148. An Christian Otto. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 2. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1958.

Seite(n): 103 (Brieftext); 423-424 (Kommentar).
Zur Konkordanzliste aller Bände


Zitierempfehlung:

An Johann Christian Conrad Moritz. Hof, 31. Juli 1795. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=II_148 >


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