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[ Hof, 22. Aug. 1795. Sonnabend]
107,15
Ich schicke dir von meinem neuen Buche die 2 ersten Kapitel, die sich
den Mitwoch auf die Post sezen. Lies also mit Extrapost. Obgleich
die Geschichte nicht zertrent gelesen werden mus: so thuts doch bei
diesen 2 Kapiteln nichts, weil sie in ihnen noch nicht angeht. — Nach
der Analogie von Spießens Münz- und Rösels Insekten-Belustigungen 107,20
nenn ich das Werk: J. P. biographische Belustigungen unter der
Gehirnschaale einer Riesin (variat: die er im Kopfe eines Kolosses
schrieb). Eine Geistergeschichte. Am Titel, der sich im ersten Kapitel
rechtfertigt, wähl’ ich noch. Ziehe nicht blos ästhetische sondern auch
Unwissenheits Sünden vor dein Stadtvogteiamt.107,25


H: Berlin JP. Präsentat: den 22 Aug. 1795. J: Otto 1,259×. A: IV. Abt., II, Nr. 52.
107 , 22 Joh. Jak. Spieß, „Brandenburgische historische Münzbelusti gungen“, 5 Bände, Ansbach 1768—74; A. J. Rösel von Rosenhof, „Insektenbelustigungen“, 4 Bände, Nürnberg 1746—61.

Textgrundlage:

156. An Christian Otto. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 2. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1958.

Seite(n): 107 (Brieftext); 426 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Christian Otto. Hof, 22. August 1795. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=II_156 >


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