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[ Hof, 26. Aug. 1795. Mittwoch]
107,27
Da jezt jeder Maulwurfshaufen ein Berg Thabor ist, wo man gen
Himmel fahren kan: so bin ich nicht länger zu halten und stelle mich
auch auf einen — auf den Venzka[ischen]. Ein schöner gradus ad 107,30
Parnassum
dazu wäre der Weg nach Zedwiz, wenn du (oder ihr)
heute Nachmittags dahin gienget und drunten nicht viel später auf
brächet als ich, obwol nach entgegengesezter Richtung.

Ich danke dir für dein launiges Urthel, von dem ich mit meinen
Exekuzionstruppen so viel volstrecket habe als an 1. Morgen möglich107,35
ist, weils heute fortmus. Die Geschichte mit dem Nachtwächterpaar108,1
muste in einem andern Sin fort.

H: Berlin JP. Präsentat: den 26 Aug. 1795. K (nachtr. im 4. Briefbuch nach Nr. 136) ohne Überschrift. B: IV. Abt., II, Nr. 52.
108 , 1 Die Geschichte mit dem Nachtwächterpaar, eine von Otto beanstandete Digression im 2. Kapitel der Biographischen Belusti gungen, fand sich handschriftlich im Nachlaß u. d. T. „Eine kleine moralische Historie von vereinigten Nachtwächtern“.

Textgrundlage:

157. An Christian Otto. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 2. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1958.

Seite(n): 107-108 (Brieftext); 426 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Christian Otto. Hof, 26. August 1795. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=II_157 >


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