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[ Hof, 23. Okt. 1795. Freitag]
123,8
Wie kanst du nun, Lieber, etwas anders zu mir sagen als: schicke
mirs? — Ich müste noch viele Jahre durch noch ganz andere Gefällig123,10
keiten dir erweisen, ehe ich die Reihe nur da anfangen könte, wo du sie
schon vor vielen Jahren angefangen. Du thust mir allemal einen
Gefallen, wenn du etwas von mir verlangst. Es hat auch mit der
Rükgabe keine Eile. Ich habe lieber das französische Dezimalmaas
genommen.123,15

Mir ist nach dem äussern Himmel das Steigen des Wetterglases
gewis. Lasse mirs doch sagen. Und giengest denn du morgen um
12 Uhr mit nach Arzberg?

H: Berliner JP. 2 S. Präsentat: den 23 Okt. 95.

Textgrundlage:

182. An Christian Otto. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 2. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1958.

Seite(n): 123 (Brieftext); 431 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Christian Otto. Hof, 23. Oktober 1795. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=II_182 >


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