Hinweis zur mobile-Version:
Bitte beachten Sie, dass Brieftexte und Kommentare auf Medium und Large Screen-Devices optimal dargestellt werden, während eine responsive Darstellung des Textes auf Small Screen-Devices durch die Beibehaltung des Zeilenumbruchs beeinträchtigt ist.



[ Hof, 12. Nov. 1795 ]
127,18
Ihr Brief ist eine Vor Antwort auf meine Nach Frage. — die titu-
larische Symmetrie — Ich male mir nie den Frühling und seine127,20
fliehenden Szenen heller und öfter als im November und Dezember —
und nie weniger als im August und September. Und eine von jenen
eiligen Szenen hat kein andres Theater als Ihren Sand und den auf
— Ihrer Diele. Ich male mir es jeden Abend auf dem Kopfkissen, mit
welcher Freude ich, zumal unter dem Getümmel des Frühlings, unter127,25
die Ihrigen und an Sie eilen werde. Dan werde ich schöner als jezt
[sagen], daß ich bin etc.

K: Mazdorff ejusd.
Ein nicht erhaltener Brief von Matzdorff hatte sich mit Nr. 188 ge kreuzt. Mit der titularischen Symmetrie ist der Parallelismus „Blu men-, Frucht- und Dornenstücke“ — „Ehestand, Tod und Hochzeit“ gemeint; vgl. zu Nr. 167. 127 , 20 f. Vgl. II. Abt., IV, 110,28ff.

Textgrundlage:

192. An Matzdorff in Berlin. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 2. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1958.

Seite(n): 127 (Brieftext); 433 (Kommentar).
Zur Konkordanzliste aller Bände


Zitierempfehlung:

An Carl August Matzdorff. Hof, 12. November 1795. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=II_192 >


Zum XML/TEI-file des Briefes