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le 24 Pluvios [12. Febr.] 94.
1,17
Alexandre — Votre modéle, qui fendoit les têtes au lieu des
joues — disoit, que le Professeur Aristote etoit son pere sécond.
Vous joignés à l’honneur d’être le pere premier celui d’être le1,20
sécond — et de nourrir à la fois et le corps et l’ame de Vos enfans.


Trois belles têtes, qui sont l’ouvrage de la Vôtre, m’ont prié
de faire leur maitre de requêtes et d’apporter au pied de Votre
thrône la promesse de leur diligence renouvel[lée] et la demande
de Votre bonté renouvellée.
1,25

J’espere que Vous aurés celle de ne refuser.

K: SBB, Nachlass Jean Paul, Fasz. 26. 1½ S. 4°. 1,19 Aristote] nachtr. 23 faire] davor gestr. Vous prier
Da bei den „belles têtes“ doch an Mädchen zu denken ist, kommt als Adressat wohl nur Herold in Betracht, dessen drei jüngsten Töchtern (Helene, Jette, Julie) Richter allerdings erst seit seiner Rückkehr nach Hof (Mai 1794) regelmäßigen Unterricht gab, vielleicht aber vorher schon gelegentlichen. Auch ein Verschreiben der Jahreszahl wäre möglich; vgl. Nr. 80 und 243. Pfarrer Völkel kommt schwerlich in Betracht, da nur zwei Söhne von ihm Richters Schüler waren.

Textgrundlage:

2. An Joh. Georg Herold? In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 2. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1958.

Seite(n): 1 (Brieftext); 392 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Johann Georg Herold. Ohne Ort, 12. Februar 94. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=II_2 >


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