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Dienstags abends [ Hof, 8. Dez. 1795 ].
133,25
Ich habe im Namen deiner lieben Schwester [ Lücke ]spiel ein-
gekauft. — Ich habe dir für deinen [morgen] wiederkehrenden Ge
burtstag nichts zu [sagen] und zu bringen als was du schon längst von
mir hast und weist. Aber [ich] denke mir es jezt mit sanfter Freude
[aus,] wie morgen deine zwei guten Geschwister, dein Bruder und 133,30
deine Schwester dich an der Pforte des neuen Jahrs empfangen und
ich seh euch alle in einer einzigen Freude zittern und stille sein. Aber
ich bin in euerm Bunde, ihr guten Geschwister und ich werde morgen134,1
in der Minute euer[er] Umarmung denken: ich bin auch der Bruder
meines Christians, und meine Seele liebet ihn ewig und immer —

Richter


H: Berlin JP (defekt). Präsentat: den 9 Xbr. 1795.

Textgrundlage:

201. An Christian Otto. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 2. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1958.

Seite(n): 133-134 (Brieftext); 435 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Christian Otto. Hof, 8. Dezember 1795. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=II_201 >


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