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[ Hof, 1795? ]
141,13
Ich thue blos die gesiegelte Frage: wer von Ihnen heute das Konzert
besucht, in das weder O. noch H. kommen? — Ich wäre, wenn Sie 141,15
blos eines auf dem Klaviere wolten, dan bei Ihnen abends zu haben. —
Ich selber aber möchte noch den „Tod eines Engels“ haben, von
dem ich schwören wolte, Sie hätten ihn noch, ob es gleich einige Jahre
her ist, daß ich Ihnen dieses Blat geliehen. — Dem Emanuel mus
man Brief-Exekuzion ins Haus legen. Adieu, Liebe.141,20

R.


H: Kat. 706 Stargardt (13./14. März 2018), Nr. 156 . 1 S., auf der Rücks. Siegelrest und Adresse: Demoiselle Renate. J: Täglichsbeck S. 133.
H ist mir erst während des Drucks zugekommen; die Adresse zeigt, daß das Billett vor Renatens Verheiratung (24. Juni 1795) geschrieben wurde. O. = Otto, H. = Herold. Den „Tod eines Engels“ (I. Abt., V, 41—45) hatte Richter wahrscheinlich im Juni 1793 an Renate gegeben, vgl. Bd. I, Nr. 429, 385, 22–29 .

Textgrundlage:

217. An Renate Wirth. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 2. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1958.

Seite(n): 141 (Brieftext); 437 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Renate Wirth. Hof, 1795. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=II_217 >


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