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[ Hof, 5. (?) Febr. 1796 ]
151,2
Nicht um Sie zu belohnen sondern nachzuahmen, send’ ich Ihnen die
rothe Aderlasbinde, die Feder aus dem breiten weiblichen Pfauen
schweif. Dieses Band sol nicht bedeuten, daß das zwischen uns eben so151,5
glat, so bunt und so zerreislich sein sol.

K: Julie. 151 , 6 zerreislich] vielleicht zerreisbar
Friederike Christiane Juliane (Julie) Herold, Amönens jüngste Schwester, geb. 9. Okt. 1783, war 1794—96 Jean Pauls Schülerin. Sie heiratete am 3. Okt. 1802 den Professor Ernst Karl Mereau in Jena (1765—1825), den geschiedenen Gatten der Dichterin Sophie Mereau.

Erwähnungen im Kommentar:

Personen

Textgrundlage:

228. An Julie Herold. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 2. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1958.

Seite(n): 151 (Brieftext); 440 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Friederika Christiana Juliana Herold. Hof, 5. Februar 1796. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=II_228 >


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