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[ Hof, 16. Febr. 1796 ]
155,2
Ich gewöhne mich an eine scheinbare Undankbarkeit so sehr, daß ich
nicht weit mehr zu wahrer habe. — Litterarische Schlachtschüssel
herumschicken — Denn es wartet seit 8 Tagen jemand auf mich — der155,5
Sezer in der Mittelmark. Nicht nur den Ihrigen, sondern auch der
Ihrigen geben Sie meinen Grus, den Sie bei der Schönäugigen recht
gut mit dem Reim darauf verwechseln dürfen. Ich habe den halben
Sontag neulich darauf gesonnen, eine solche Verwechslung schiklich
herbeizuführen. Kein feindlicher Täucher zerschneide d[as] Ankertau155,10
Ihres Schifs im Finstern. Dulden Sie den brieflichen Oligographen
und litterarischen Polygraphen.

K (nach Nr. 239): Elrodt 16 Feb. 96. 155 , 11 ihres den bis 12 Poly graphen] vielleicht die briefliche Oligographie und litterarische Polygraphie
155 , 9 Sonntag: den 24. Jan. 1796, vgl. 144 , 23 †.

Textgrundlage:

237. An Dr. Ellrodt in Bayreuth. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 2. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1958.

Seite(n): 155 (Brieftext); 441 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Theodor Christian Ellrodt. Hof, 16. Februar 1796. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=II_237 >


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