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170,12
Ich habe, Lieber, eine Arbeit, deren Ende ich erst dem künftigen
Mitwoch zutrauete, deinetwegen fertig durch unaufhörliches An
spannen, schicke dir aber freilich viele Blätter im Raupenstand des170,15
ersten Enthusiasmus. Im Ganzen ist aber alles besser, weil mir dein
neulicher Beifal wieder die Zuversicht zur Volendung erhöhet hat.
— Morgen früh schicke mir 1 oder 2 Manipel. Auch gieb mir alles
bald zurük, da den Mitwoch über 8 Tage alles fortmus und ich noch
so unendlich viel daran zu revidieren und zu leuterieren habe. Gute170,20
Nacht sag ich erst um 10 Uhr.
[ Hof ] Oster h. Abend 96 [26. März] .

Der doppelte Unterschied des Papiers ist zufällig und steht gerade
im umgekehrten Verhältnis des doppelten Inhalts.

H: Berlin JP. 1 S. 4°. Präsentat: den 26 März 96. J: Nerrlich Nr. 15. 170 , 23 doppelte] nachtr.
Mit der Fortsetzung des Siebenkäs.

Textgrundlage:

273. An Christian Otto. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 2. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1958.

Seite(n): 170 (Brieftext); 448 (Kommentar).
Zur Konkordanzliste aller Bände


Zitierempfehlung:

An Christian Otto. Hof, 26. März 1796 bis 26. März 1796. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=II_273 >


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