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Hof im Voigtland d. 2 Apr. 1796.
172,24
Wohlgeborner,172,25
Hochzuverehrender Herr Professor,

Ich danke Ihnen als dem Ordensmeister, daß Sie mich in Ihre
Propagande der Freude aufnehmen, deren Mangel durch die Kultur so
zunimt wie der an Holz; unsre jezigen Menschen lassen überal wie
Phalänen und Geier die Flügel hängen. — In einigen Wochen kan172,30
ich, hoff’ ich, in Ihr Concert spirituel mit einem Mspte. treten. —
Übrigens bin ich überal Ihrer Meinung.

Meine Addresse, die Sie verlangen, ist: Ew. Wohlgeboren

ergebenster Diener
Jean Paul Fried. Richter
172,35

H: Berlin acc. ms. 1932. 81 (derzeit BJK). 2 S. 8°. K (nach Nr. 46): Prof. Becker in Dresden 3 [!] Ap. 96. A: IV. Abt., II, Nr. 90. 172 , 28 Freude] aus Freuden H
Wilhelm Gottlieb Becker (1753—1813), Herausgeber des „Taschen buchs zum geselligen Vergnügen“ (Leipzig 1791ff.) und der Zeitschrift „Erholungen“ (Leipzig 1796ff.), hatte Jean Paul um Beiträge zu der letzteren gebeten. Vgl. Nr. 283†.

Textgrundlage:

277. An Professor W. G. Becker in Dresden. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 2. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1958.

Seite(n): 172 (Brieftext); 449 (Kommentar).
Zur Konkordanzliste aller Bände


Zitierempfehlung:

An Wilhelm Gottlieb Becker. Hof, 2. April 1796. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=II_277 >


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