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[ Hof, Okt. 1794? ]
26,2
Hier send’ ich Ihnen, beste Pazientin, das versprochne Blat. Sie
nehmen das Pulver, so oft Ihnen Ihre körperliche Hülle zu knap an
liegt. Aber schieben Sie diesen kleinen Gehorsam gegen — sich selber, so26,5
wenig auf wie den gestern versprochnen andern. Der Himmel ziehe die
Wolken von Ihrer Seele weg und gebe ihr das schöne milde Frühlings
leben wieder. Ihr

Freund


H: Berlin acc. ms. 1901. 197 (Nr. 18) (derzeit BJK). 1 S. J: Täglichsbeck S. 135.
Unsichere Datierung nach 29,18–22 und Tagebuch, 8. oder 9. Okt. 1794: „Renate gefährlich krank.“

Textgrundlage:

28. An Renate Wirth in Hof. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 2. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1958.

Seite(n): 26 (Brieftext); 399 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Renate Wirth. Hof, Oktober 1794. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=II_28 >


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