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[ Hof ] 7. Ap. 96.
176,9
Jezt ist einmal die Brief-Weinlese, also auch die Billets-Postzeit.176,10
Der Ahlefeld[ische] Brief ist schöner als der vorige. Über den weib-
lichen von einer Ehefrau hab ich mich sehr — gewundert. Ich bekam
die Briefe in 1 Couvert. Ich habe das eigne Schiksal in der Welt,
daß ich von Bayreuth an — von Elrodt — bis nach Leipzig und
Berlin, ich mag stehen wo ich wil, daß ich allemal zwischen 2 — Ver- 176,15
liebten stehe als der 3te Man mit einer schönen lichten Glaze.

Bemerke wieder das das (ut).

H: Berlin JP. J: Wahrheit 5,98× (Fußnote).
Vgl. IV. Abt. (Br. an J. P.), II, Nr. 80 und 84. 176,14 Ellrodt: vgl. Nr. 237; Leipzig: Friedr. von Oertel, vgl. Nr. 578. 17 In dem Brief der Kropff ist stets das für daß geschrieben, was Jean Paul als Merkmal aller weiblichen Briefe galt, s. I. Abt., III, 187, 25.

Textgrundlage:

282. An Christian Otto. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 2. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1958.

Seite(n): 176 (Brieftext); 449 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Christian Otto. Hof, 7. April 96. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=II_282 >


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