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[ Hof ] d. 15 Apr. 96.
177,12
Ich hab’ es meistens umgeschrieben und überal dein rügendes
Urtheil befolgt, um es deines nachsichtigen wenn auch nicht würdig,
doch würdiger zu machen. — Um 8 Uhr sol es auf die Post für177,15
Emanuel, weil der es schwerlich gedrukt zu lesen bekömt. Ich frage
dich nur, ob diese dritte Durchsicht deine Arbeiten nicht stöhrt: denn
es hätte Zeit bis zur Wiederkunft von Emanuel. Für deinen Antheil
an meinen Sachen hast du doch den Lohn des Bewustseins, daß in der
Welt wenigstens kleine Sachen, wie meine sind, besser werden.177,20

Und schicke mir nachher die Westen etc. muster mit.

H: Berlin JP. B: IV. Abt., II, Nr. 85.
Randvermerk Ottos: „Die Vernichtung, eine Vision.“ 177,21 Westen muster: vgl. 171,31f.

Textgrundlage:

288. An Christian Otto. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 2. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1958.

Seite(n): 177 (Brieftext); 450 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Christian Otto. Hof, 15. April 96. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=II_288 >


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