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[ Hof, 22. April 1796 ]
180,23
Ich sende Ihnen ein Mitternachtsstük mit dem rothen Streifen des
nahen Morgens. Ich weis nicht, ob sich mit Ihren Geschäften meine180,25
[Bitte] um ein kleine Nachricht von dessen Schiksal verträgt. Ein
andres Blat hatt’ ich grundiert, lies mich indes durch andre Geschäfte
wegrufen, weil es zu lang ist um neben Nachbarn in 1 Viertelj[ahr] zu
stehen. Ich wünsche, daß Sie den Unterschied des Titels und meiner
Beiträge nicht zu gros finden.180,30


K: Beker [!] 22 Ap. 96. A: IV. Abt., II, Nr. 90. 180 , 24 rothen] nachtr.
Mit der „Vernichtung“, die im 2. Stück der „Erholungen“ erschien. Das andere Blatt ist der Keim des Jubelseniors, vgl. Nr. 511 und I. Abt., V, Einl. S. XLIV. Über den Kontrast zwischen dem Titel der Zeitschrift und Jean Pauls Beitrag machte sich auch das Xenion Nr. 276 lustig: „Daß ihr seht, wie genau wir den Titel des Buches erfüllen,/Wird zur Erholung hiermit euch die Vernichtung gereicht.“

Erwähnungen im Kommentar:

Werke

Textgrundlage:

293. An Professor Becker in Dresden. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 2. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1958.

Seite(n): 180 (Brieftext); 452 (Kommentar).
Zur Konkordanzliste aller Bände


Zitierempfehlung:

An Wilhelm Gottlieb Becker. Hof, 22. April 1796. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=II_293 >


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