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[ Hof, 23. April 1796 ]
181,6
Ich bringe dirs jezt selber und hol’ es abends. Die Stelle, die sie in
meinem Briefe meint, heisset so: „ich werde H. Ahlefeld immer mehr
über Sie glauben als Ihnen selber: eh der Enthusiasmus grosse Schön
heiten erdichtet, müssen sie schon dagewesen sein, um ihn zu erzeugen.181,10
Eine schöne weibliche Seele ist, da die Fassung so sehr als der Edel
stein glänzt, almächtig: sie wirft ihre Stralen durch eine schöne Hülle,
die wie Vasen aus Volterra Alabaster den Schimmer mildert, um ihn
zu verschönern.“

H: Berlin JP. Präsentat: am 23 Apr. 96.
Randvermerk Ottos: „Kropfs und Ahlefelds Brief.“ Vgl. Nr. 297†.

Textgrundlage:

295. An Christian Otto. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 2. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1958.

Seite(n): 181 (Brieftext); 452 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Christian Otto. Hof, 23. April 1796. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=II_295 >


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