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Weimar d. 10 Jun. 1796 [Freitag].
206,2
Endlich, gnädige Frau, hab’ ich die Himmelsthore aufgedrükt und
stehe mitten in Weimar. — Ich bin noch nicht aus der Reisekruste
heraus, so nehme ich schon die Feder zur bittenden Frage, welche206,5
einsame Stunde — denn zwischen dem ersten Sehen solte nie das
dritte Paar Augen stehen — Sie mir vergönnen. ... daß ich vor
zitternder Freude so unordentlich rede als schreibe. Sie können zu
meiner Himmelfarth zu Ihnen jede Minute, sogar die heutige,
bestimmen.206,10


i: Denkw. 2,13. 206 , 6 Stunde? 7 stehen. Sie vergönnen mir,

Textgrundlage:

*336. An Charlotte von Kalb in Weimar. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 2. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1958.

Seite(n): 206 (Brieftext); 459 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Charlotte von Kalb. Weimar, 10. Juni 1796. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=II_336 >


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