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[ Hof, 30. Okt. 1794? ]
27,27
Vor Ihrem Besuche, liebe Renate, kömt immer ein solches Hiobs-
Blätgen; aber dasmal ists nur eine zweite Bitte, ihn heute zu machen
und es zu verzeihen, daß ich vor 6 Uhr nicht da bin; weil ich beim27,30
Hacke samt den [!] ganzen Gevatterregimente selber einen Besuch
mache. Meine dritte (und unnöthige) Bitte ist, daß Sie mein Brief
kästgen vor allen neugierigen Augen beschüzen. Meine vierte ist, mir28,1
nur eine zehntels Zeile, die zu lesen ich um 2 Uhr nach Hause kommen
werde, zu antworten.

Ihr Fr[eund]
R.28,5


H: DLA, Marbach; ehem. Prof. Ernst Küster, Gießen. 1 S. J: Täglichsbeck S. 134. 27 , 31 selber] nachtr. 28 , 1 allen] nachtr. 2 die bis 3 werde] nachtr.
Datiert nach Nr. 34. Richter stand am 24. Okt. 1794 zusammen mit dem Regierungsadvokaten Christian Heinrich Gottlieb Hake (1756—1826, Weißmann Nr. 3650), Christian Otto und Georg Herold (s. Nr. 563†) Ge vatter bei der Taufe eines am 22. geborenen Sohnes des Regierungs advokaten Johann Christian Matth. Rentsch (Weißmann Nr. 6106 u. 6107), eines Bruders der verst. Frau Herold; vgl. Nr. 38.

Erwähnungen im Kommentar:

Personen

Textgrundlage:

35. An Renate Wirth. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 2. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1958.

Seite(n): 27-28 (Brieftext); 400 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Renate Wirth. Hof, 30. Oktober 1794. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=II_35 >


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