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[ Hof, 3. Aug. 1796 ]
228,8
Ich size in einer kleinen Presse, weil die Renate und Christoph zu
mir, obwohl allein, kommen, ohne daß ich ihnen etwas anders vor228,10
zusezen hätte als was ich — ihnen vorher abkaufte. Hättest du eine
Bouteille Bischof übrig, an der du mir nichts schenken woltest auf
dein h. Ehrenwort, als das Macherlohn, so bät’ ich dich darum. —

Beiliegende Briefe sind nach der gelegten Ordnung an die
Schroeder — die Koppenfels — Einsiedel — Knebel; schicke mir 228,15
diese 4 aber nach einer Stunde: es sind freilich nur bunte leichte
flatternde nihilia.
N. S. Oder gieb mir wenigstens stat des andern einen recht ge
scheuten — Rath

H: Berlin JP. Präsentat: den 3 Aug. 96. Die Nachschrift mit Blei ge schrieben.
Christoph Otto handelte mit Wein, vgl. Bd. I, Nr. 133, 187, 27 .

Erwähnungen im Kommentar:

Werke Jean Pauls

Textgrundlage:

368. An Christian Otto. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 2. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1958.

Seite(n): 228 (Brieftext); 467 (Kommentar).
Zur Konkordanzliste aller Bände


Zitierempfehlung:

An Christian Otto. Hof, 3. August 1796. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=II_368 >


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