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[ Hof, 17. Aug. 1796 ]
231,16
Vormittags war die Gemahlin des russischen Gesandten in Däne-
mark (Krüdner) bei mir und gab mir eine trunkne Freude und Rüh
rung wie ich noch bei keiner Frau gehabt, weil sie ist wie keine —
Nachmittags kamen die Briefe von Einsiedel und Oertel — Und dan 231,20
gleich darauf der alte Roltsch mit dem Briefe, daß unser Roltsch ge-
storben ist. So mässigt das bedekte Schiksal unsere Entzückungen und
unsere Schmerzen.

Abends kom ich.

H: Berlin JP. Präsentat: den 17 Aug. 96. J: Wahrheit 5,164. 231,18 (Krüdner)] nachtr.
Vgl. Nr. 384†. 231,20 Einsiedel: IV. Abt. (Br. an J. P.), II, Nr. 130 21f. Rolsch hatte, nach Moritz’ Brief an J. P. IV. Abt., II, Nr. 124, „aus einer seinerseits ganz unschuldigen Ursache“ Berlin auf ein halbes Jahr verlassen müssen und sich nach Hamburg gewandt.

Textgrundlage:

378. An Christian Otto. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 2. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1958.

Seite(n): 231 (Brieftext); 469 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Christian Otto. Hof, 17. August 1796. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=II_378 >


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