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[ Hof, 26. (?) Aug. 1796 ]
238,5
Es ist nichts süsser als eine Thräne abzutroknen — oder die der
Freude zu erregen. Mein Wunsch, daß Sie auf dem klassischen Boden,
wo die grünende Natur so erhaben steht und die menschliche so niedrig,
sich an den Bergen und Meeren für die untergesunknen Römer ent-
schädigen. Kommen Sie bald aus dem Paradiese der Natur in die238,10
Schädelstätte, wo Sie stat der Wärme des Klimas die der Freund
schaft finden.

K: Puphka.
Constantin von Puphka, ein griechischer Baumwoll- und Garnhändler in Hof, dessen Frau bei Renatens zweitem Kind (Karoline, geb. 12. Okt. 1797) Patin war (im Hofer Kirchenbuch „Frau Constantina von Papka“), reiste anscheinend nach Italien.

Erwähnungen im Kommentar:

Personen

Textgrundlage:

389. An Puphka in Hof. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 2. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1958.

Seite(n): 238 (Brieftext); 472 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Constantin von Puphka. Hof, 26. August 1796. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=II_389 >


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