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[ Hof, August (?) 1796 ]
238,14
In diesem Buch ist 1 Aufsaz von mir, der eine langsame und un- 238,15
unterbrochene Lesung begehrt. Emanuel und Elrodt schrieben ihn sich
ab, eh’ er gedrukt war. — Ich bitte Sie, Theuere, um den Borg jenes
Briefes, den ich Ihnen nach dem langen Trennen geschrieben — Sie
haben gestern durch eine gewisse Handlung ordentlich mein Herz in
Ihres gezogen — mögen sie mit einander in allen ihren Nerven ver238,20
wachsen und kein Grif des Schiksals reisse sie blutig aus einander! —
Leben Sie wohl, Theuerste!

R.


H: zuletzt Kat. 647 Stargardt (Juni 1990), Nr. 355; ehem. Ernst Klett, Stuttgart. 1 S. J: Täglichsbeck S. 135. 238 , 20 Ner ven] davor gestr. Herzen
Datiert nach der Stellung der Kopie des „Briefs nach dem langen Trennen“ (Bd. I, Nr. 447) im 4. Briefbuch; vgl. 54,2. Mit Übersendung der Vision „Die Vernichtung“.

Textgrundlage:

390. An Renate Otto. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 2. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1958.

Seite(n): 238 (Brieftext); 472 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Renate Otto. Hof, August 1796. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=II_390 >


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