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[ Hof, 29. Aug. 1796 ]
238,32
Ich wünschte Ihr Philanthropin wäre so gros wie eine Kaserne. —
sie sind einer moralischen Tutel eben so bedürftig als werth. In beiden
liegt das gebundne Feuer des Genies. — Bitte, Ihr Talent dem239,1
Talent zu widmen — und meine Hofnungen in Freuden zu ver
wandeln.

K: Engelhardt Bayreut 29 Aug. 96.
Wahrscheinlich Johann Erhard Engelhardt, Adjunkt am Bayreuther Gymnasium und Rektor des damit verbundenen Seminars (Adreßbuch 1796, S. 412), dem zwei von Jean Pauls ehemaligen Schwarzenbacher Schülern anvertraut werden sollten, vermutlich Georg und Fritz Cloeter; vgl. 331,21 , 381,6f. und FB Nr. 23. Georg war im Juli 1794 ins Bayreuther Gymnasium eingetreten. Otto schreibt im Brief an J. P. IV. Abt., II, Nr. 221 (11. Aug. 1797), die Kropff wolle ihren Sohn dem Rektor Engel hardt übergeben.

Erwähnungen im Kommentar:

Personen
Orte

Textgrundlage:

392. An Engelhardt in Bayreuth. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 2. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1958.

Seite(n): 238-239 (Brieftext); 472-473 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Johann Erhard Engelhardt. Hof, 29. August 1796. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=II_392 >


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