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[ Hof, 13. Sept. 1796 ]
244,29
[Oertel ist bei mir, eine kindliche Unschuld, ich liebe ihn — aber 244,30
warum sagte ich so lange nichts, theuere Ostheim, von den Freuden,
die dein lezter Brief mir brachte? Könte wohl die Idee, die wir von
uns haben, je sich ändern? Eben leg’ ich dein leztes Blat aus der
Hand, ich liebe dich mehr, wenn ich dich traurig denke, und das bist
du jezt.] 244,35

Sie würd[e] aus der Mächtigen eine Almächtige. In mein en- 245,1
thus[iastisches] Feuer ist Schnee gefallen. — noch im Zittern des
Todes sol meines (Herz) die lezten Schwingungen für dich thun.

K: Ostheim. 13 Sept. B: IV. Abt., II, Nr. 136? Der erste Absatz steht bei Förster zu Anfang von Nr. 515 (Denkw. 2,39). 245 , 1 Sie] aus sie oder umgekehrt
245 , 1 f. Bezieht sich anscheinend auf die Krüdener, vgl. 261,25f.

Textgrundlage:

(*) 407. An Charlotte von Kalb in Weimar. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 2. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1958.

Seite(n): 244-245 (Brieftext); 476 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Charlotte von Kalb. Hof, 13. September 1796. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=II_407 >


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