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[ Hof, Nov. 1794? ]
31,23
Ich wolte anfangs vor dem Essen kommen; thu’ es aber nachher,
um den Kant hinauszulesen und mitzubringen. Ausser mir kömt 31,25
niemand als die 2 H[eroldischen] Mädgen, wogegen du heute nichts
haben soltest, weil A[möne] gestern und heute von dem einkrallenden
Hospodar auf eine Weise zerspalten worden, daß sie gestern in die alte
Erstickung verfiel und heute eine sanftere Athmosphäre bedarf. Sie
hatte diesen Entschlus eh’ ich kam. Um 5 Uhr floh ich, um dem31,30
Philanthropen nicht zu begegnen. — Wollen wir abends in der oberen
Stube bleiben!

H: Berlin JP. 31 , 24 thu’] aus thue
Unsichere Datierung nach Nr. 40 und 43. 31,28 Hospodar: Amönens Vater.

Textgrundlage:

41. An Christian Otto. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 2. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1958.

Seite(n): 31 (Brieftext); 402 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Johann Christian Conrad Moritz. Hof, November 1794. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=II_41 >


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