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[ Bayreuth, Mitte Okt. 1796 ]
259,2
Mein gräflicher Nachbar glich den Römern, die der Göttin der
Schönheit Sarkophage und ihren Inhalt und Schmetterlinge weihten.
Ich gleiche ihm nicht: ich brauche von seinem Traueraltar, der den Has259,5
auslöscht und die Liebe verewigt, weiter nichts als die Blumenguirlande
darüber. Das Schiksal sehe Ihr Leben für einen Frühling an und gebe
ihm nur Blumen, und Sie für die Blumengöttin, die ihn regiert, und
mir geb’ es nichts als Gehör und in Ihrer Seele einen kleinen Plaz für
den Namen etc.259,10


K: Kropf Stambuch. 259 , 5 brauche] aus kan

Textgrundlage:

432. Ins Stammbuch von Wilhelmine von Kropff. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 2. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1958.

Seite(n): 259 (Brieftext); 479 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

Eintrag in ein Stammbuch. An Wilhelmine von Kropff. Bayreuth, Mitte Oktober 1796. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=II_432 >


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