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[ Bayreuth, 16. Okt. 1796. Sonntag]
259,21
Guten Morgen, mein Theuerer! Ich schreibe das Billet, um Sie um
eines zu bitten an Völderndorf, worin Sie sagen, daß ich erst nach
4 Uhr komme. Ich müst’ ihn mit dem Kaffee auf mich warten lassen und
das sol ich nicht. Auch mag ich keinen nachmittägigen, da ich ihn nur259,25
für meinen Kopf, nicht für meinen Gaumen trinke und also ungern die
Schuzbreter dieses Wassers auf meiner Mühle aufziehe, wenn ich ge
rade nichts zu mahlen habe. — In meiner Seele ist heute Sonnen
glanz und Sonnenwärme: mögen beide auch die Seele meines ge
liebten Freundes füllen!259,30

Ihr
Jean Paul


J: Denkw. 1,55 (Bayreuth, 16. Okt.). 259 , 32 Jean Paul J
Die Datierung von J beruht vermutlich auf dem Präsentat.

Textgrundlage:

*434. An Emanuel. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 2. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1958.

Seite(n): 259 (Brieftext); 480 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Emanuel. Bayreuth, 16. Oktober 1796. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=II_434 >


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