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[ Hof, 7. Nov. 1796 ]
268,17
Ich danke dir herzlich für dein neues Auffüllen meines heidelbergi-
schen Freudenfasses. Aber so springen die Reife. Auf einmal drei
Bücher — Nein, ich las nur bis zu[r] 200ten Seite und — geb es jezt268,20
dir und dem Buchbinder, um nur nachmittags zu arbeiten. Ich wuste
nicht, daß Schiller bei mir lag: sonst hättest du ihn früh bekommen.
Heute wird dir Amöne einen herlichen Brief von Oertel geben, der
mich beschämte und der eine unvergängliche Glorie um seinen innern
Menschen bildet.268,25

Verte

Das hatt ich vor deinem Briefe [?] geschrieben.

Rückseite: Ich danke dir wieder für das Schreiben. Ein Blätgen
in der Eil wil [ich] dir nach einer Stunde schicken für sie

H: Berlin JP. 1 ½ S. Präsentat: den 7 Nov. 96.

Textgrundlage:

451. An Christian Otto. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 2. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1958.

Seite(n): 268 (Brieftext); 483 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Christian Otto. Hof, 7. November 1796. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=II_451 >


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