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Hof d. 1 Dec. 1796 .
274,10
Nein, ich könte sagen, ich bin zu glüklich und zu sehr geliebt!

Das Schiksal hat in Ihnen die lange Winterlandschaft der Ver
gangenheit auszulöschen und braucht ein Paar Frühlinge, Sie zu
belohnen. Ich weis es, Amöne, wir bleiben beisammen, ich achte Sie
unendlich, es ist Unrecht wenn ich sage mehr als je.274,15

Ihr Brief an W[ernlein?] ist warm und schimmernd zugleich. Den
von Oertel hab’ ich noch nicht, aber Sie bekommen ihn gewis.

Hier ist auch einer von der Krüdner. Leben Sie wohl, ich möchte
Ihnen jede Minute eines sagen, und jede Minute wieder ankommen,
um den Genus des Friedens zu haben.274,20

R.


J: Otto 4,243. 274,18 Brief von der Krüdener: IV. Abt. (Br. an J. P.), II, Nr. 152.

Textgrundlage:

*468. An Amöne Herold. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 2. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1958.

Seite(n): 274 (Brieftext); 486 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Amöne Herold. Hof, 1. Dezember 1796. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=II_468 >


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