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[ Hof, 9. Dez. 1796 ]
279,19
Lieber Christian! Ich bringe dir vom Richter drüben eine Luise, die 279,20
viel kleiner ist als ich und recht schön grün und die dich gewis nicht so oft
ärgern wird als ich. Und du solst heute recht fröhlich sein, hat er ge
sagt, und auch morgen und übermorgen und immer immerfort, und
auch zu Weihnachten — Ach ich hab alles vergessen — Und auch recht
gesund und wohl: damit dein Albrecht eine rechte Freude hat, wenn er 279,25
dich ansieht, und meine Friderike, und auch der Richter, wenn er
rüber komt. Ach sei immerfort so froh und gesund wie unsere Mama
droben ist. Weiter weis ich nichts mehr.

H: Berlin JP. 1 S. 4°. Präsentat: Freitag, den 9 Xbr. 96. J: Nerrlich Nr. 24.
Die kleine Luise (s. Bd. I, Nr. 444, 404,16†) überbringt als Geburtstagsgeschenk Vossens „Luise“.

Textgrundlage:

479. An Christian Otto. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 2. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1958.

Seite(n): 279 (Brieftext); 488 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Christian Otto. Hof, 9. Dezember 1796. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=II_479 >


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