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[ Hof, 19. Dez. 1796 ]
281,8
Am besten wärs wir schrieben alle Jahr einander — der eine am
Neujahrstag 1797, der andre antwortete an demselben Tag 1798.281,10
Die Wirklichkeit erbleicht vor dem Aufgang der Phantasie. Diese
Gebilde sind ein [?] Geschöpf, kein Portrait. Kom einmal, damit wir
alle uns einmal in 1 Bude laben! Wenn die Zeit die Stücke des Bundes
weit auseinander geworfen: dan wirst du angewandelt kommen.

K: Wernlein 19 Dez. B: IV. Abt., II, Nr. 150. A: IV. Abt., II, Nr. 166.
Wernlein und Richter hatten einander eigentlich alle Monate schreiben wollen, s. zu Nr. 9 und 79. In dem nicht erhaltenen Anfang von B hatte Wernlein anscheinend nach dem Wirklichkeitsgehalt von Jean Pauls Romanen gefragt.

Textgrundlage:

484. An Wernlein in Neustadt a. d. Aisch. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 2. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1958.

Seite(n): 281 (Brieftext); 489 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Friedrich Wernlein. Hof, 19. Dezember 1796. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=II_484 >


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