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[ Hof, 7. Jan. 1797 ]
286,24
Es phosphor[esziert] viel Geist darin. Das sublimierte weibliche 286,25
Queksilber — ein Separatblätgen. Deine Liebe und Lob quellen die
moralischen Samenkörner in warmem Blut auf und treiben eher. —
für die Kunst weich[er] und für die Natur hart[er] Weltmensch. —
die Mysterien der Gaststube ausplaudern. Dein Hymnus hat in
2 Herzen einen Hochaltar: dein Perihelium an der Glükssonne freuet286,30
mich.

K: Oertel. 7 Jenn. 97. 286 , 29 Hymnus] davor gestr. Brief
Der Anfang bezieht sich wahrscheinlich auf einen neuen Brief Meyers, s. Nr. 505. Separatblättchen: vgl. 249,21. Der Weltmensch ist wahrscheinlich Reichardt, vgl. 289,24 und Nr. 400†; Oertel hatte sich vermutlich mißbilligend über die Indiskretion von Reichardts Ver öffentlichung über seine Begegnung mit Jean Paul geäußert (wie Charlotte von Kalb, vgl. 301,13f.). Der Schluß geht auf Oertels bevorstehende Ver mählung.

Textgrundlage:

504. An Friedrich von Oertel in Leipzig. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 2. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1958.

Seite(n): 286 (Brieftext); 491 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Friedrich Benedikt von Oertel. Hof, 7. Januar 1797. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=II_504 >


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