Hinweis zur mobile-Version:
Bitte beachten Sie, dass Brieftexte und Kommentare auf Medium und Large Screen-Devices optimal dargestellt werden, während eine responsive Darstellung des Textes auf Small Screen-Devices durch die Beibehaltung des Zeilenumbruchs beeinträchtigt ist.



[ Hof, 8. Jan. 1795 ]
46,29
Ich bleibe Ihnen, so wie andre Dinge, so auch Briefe schuldig.46,30
Dieser ist keiner. Da heute der Ladenvater oder die Gevatterschafts
handwerkslade in mein Diogenes Fas einkriecht, etc. Ich bitte Sie
viersizig oder in 1 Original und 3 Kopien — oder in einer bessern
Metapher als Sonne unter [?] den 3 nächsten Planeten oder ohne alle
Metaphern in meinen Horst und grünes Gewölbe [zu] sehen, wo heute 47,1
mehr Gäste als Meublen sind. Um was ich Sie noch ausser der ver
langten Verzeihung bitte ist — [ein] Duzend Weingläser. Ich wieder
hole alle meine Bitten — auch die um Vergebung — etc.

K (nach Nr. 48): Herold 8 Jenn. i: Nachlaß 4,253. 47,2f. verlangten] nachtr. 3 ist] aus sind
Vgl. zu Nr. 35. Herold soll drei von seinen Kindern mitbringen, ver mutlich Amöne, Karoline und Georg.

Textgrundlage:

54. An Joh. Georg Herold in Hof. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 2. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1958.

Seite(n): 46-47 (Brieftext); 404-405 (Kommentar).
Zur Konkordanzliste aller Bände


Zitierempfehlung:

An Johann Georg Herold. Hof, 8. Januar 1795. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=II_54 >


Zum XML/TEI-file des Briefes