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[ Hof, 15. Jan. 1795 ]
47,16
Lieber Christian,

Ich schreibe hier auf dem Herold[ischen] Tische: du brauchst gar
keine Antwort zu geben und kanst den Boten sogleich fortschicken. —

Das Mitfolgende ist ein Wiederschein deines Traums, den A[möne] 47,20
auf mein Begehren gemacht und mir heute früh gegeben hat. Ich
nahm Ihre Antwort mit herunter, um sie für dich zu begehren — und
schicke sie heute lieber als ich sie morgen erst bringe. — Ihr Traum ist,
wie du aus dem Tagebuche weist, ein wirklicher: er ist unendlich schön
nachgeträumt.47,25

Kom fein, Lieber. Das Todtenbild des armen Pfarrers stand den
ganzen Nachmittag vor meinem Schreibtisch.

H: Berlin JP. Präsentat: den 15 Jan. 1795. J: Nerrlich Nr. 11. 47 , 21 heute] davor gestr. gestern
Vgl. Nr. 46†. 47,26 Am 15. Jan. 1795 war Pfarrer Völkel in Schwarzen bach gestorben, vgl. Bd. I, zu Nr. 114.

Textgrundlage:

56. An Christian Otto. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 2. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1958.

Seite(n): 47 (Brieftext); 405 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Christian Otto. Hof, 15. Januar 1795. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=II_56 >


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