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Hof d. 22 März 1797.
311,27
Billet

Verdenke mir, Herzensfreund, mein Schweigen nicht. In 14 Tagen
schreib ich an Friederich und an Friederike zugleich. Ich liege beinahe 311,30
selber unter der Druckerpresse: in 14 Tagen heben meine Messe
ferien nach den Mesgeschäften an. Der Abhandlung über die Unver-
gänglichkeit unseres Ichs geb ich noch einen aufgeräumten Kommentar
über die Holzschnitte zu den 10 Geboten des Lutherischen Katechis[mus]
bei. Die Holzschnitte kommen mit ins Werk, und ich hoffe sie sehen ab312,1
scheulich aus.

Lebe wohl, Theurer, und verzeihe mir!

Richter


H: Berlin acc. ms. 1928. 67 (derzeit BJK); ehem. J. R. Geigy, Basel. 1 S.; auf der Rücks. Adr.: Herrn Baron Friedr. v. Oertel. Leipzig d. E. Präsentat: Paul 24 März 97. K: 22 März Oertel. B: IV. Abt., II, Nr. 182. 311 , 30 liege] davor gestr. werde H 31f. Mesferien nach der Mesarbeit K

Textgrundlage:

566. An Friedrich von Oertel in Leipzig. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 2. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1958.

Seite(n): 311-312 (Brieftext); 502 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Friedrich Benedikt von Oertel. Hof, 22. März 1797. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=II_566 >


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