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[ Hof, etwa 22. April 1797 ]
323,8
Ich verstehe seinen Brief, aber Ihren nicht. In seinem ist nichts als
was Sie rühren und freuen kan. An Einer Stelle hab’ ich einen rothen323,10
Punkt gleichsam in die weisse Federnelke gemacht. — Selten ist in
einem Man wie in Emanuel so viel Stärke und Weichheit zugleich
gepaart, — und so viel Grundsäze und Empfindungen zugleich. —

Ich gehe nicht nach Leipzig, aber am Montag nach Münchberg,
finde aber am Dienstag unsern Emanuel wieder. — Es ist eine Saite 323,15
in mir gesprungen, die ich wieder aufziehen mus.

H: DLA, Marbach; ehem. Prof. Ernst Küster, Gießen. J: Täglichsbeck S. 132. 323 , 11 ist] aus wird

Textgrundlage:

593. An Renate Otto. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 2. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1958.

Seite(n): 323 (Brieftext); 507 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Renate Otto. Hof, 22. April 1797. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=II_593 >


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